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Ganoderma

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Dienstag, 16. Juli 2013, 13:44

Hericium / Igelstachelbart / Pom-Pom / Affenkopfpilz

Hier ein paar nützliche Infos, die ich von einer Freundin erhalten habe:

Der Igelstachelbart (Hericium erinaceus) auch Affenkopfpilz genannt, ist in China und Japan weit verbreitet. Vom Aussehen her ähnelt er dem Kopf der chinesischen Affen, der so behaart ist, dass man ihr Gesicht nicht erkennt. In Asien wird der Affenkopfpilz auch als Speisepilz verzehrt, sein Geschmack erinnert an Citrus oder Kokos.

Wirkung
Der Schleimhaut im Magen und Darm kommt eine zentrale Rolle im Abwehrsystem zu. Sie wird durch den Igelstachelbart gestärkt. Er behebt Störungen in der Darmflora und beruhigt den überreizten Magen- und Darmtrakt. Colitis ulcerosa und Morbus Crohn sprechen auch auf den Igelstachelbart an. Studien haben ergeben, dass er das Wachstum verschiedener Tumoren schwächt, beispielsweise Magenkrebs, Dickdarmkrebs und Speiseröhrenkrebs. Entgegen früherer
Überzeugung können Nerven auch noch im Erwachsenenalter nachwachsen. Der Igelstachelbart regt die Produktion der Nervenwachstumsfaktoren an. Dies kann macht sich bei
Nervenerkrankungen wie beispielsweise bei der Alzheimer Erkrankung zu Nutze machen.
Der Pilz hemmt auch sehr stark bakterielle Entzündungen und lindert Hauterkrankungen wie z.B. die Neurodermitis.
Eine stimmungsaufhellende Wirkung wurde auch festgestellt.
Der Igelstachelbart beruhigt unsere entzündeten überreizten Schleimhäute und lindert Übersäuerungen: Sodbrennen, Gastritis, Reflux, Colitis ulcerosa, Morbus Crohn.
Hericium wird hauptsächlich eingesetzt bei
  • depressiven Verstimmungen
    Nervenerkrankungen wie z.B. Alzheimer
    Übersäuerung, Sodbrennen
  • Reflux (Rückfluss von Salzsäure in die Speiseröhre)
  • Gastritis (Magenentzündung), (Magenschleimhaut)-Entzündungen, Magen- / Darmgeschwür
  • Colitis ulcerosa
  • Morbus Crohn
  • Neurodermitis
  • Tumor-/Krebserkrankungen des Magens und der Speiseröhre

  • Grundsätzliches über Vitalpilze
    Die Vitalpilztherapie richtet sich im Gegensatz zur Schulmedizin - die die Krankheit bekämpfen will - auf die Wiederherstellung der Gesundheit durch die so genannte Homöostase! Dies ist das Gleichgewicht von sämtlichen im Organismus ständig ablaufenden Prozessen, wie z.B. dem Mineralstoff-, Enzym-, Hormon-, Wasser-,
    Elektrolyt-, Immunzellengleichgewicht. Vitalpilze wirken also ausgleichend, d.h. sie können z.B. bei einem Menschen mit Bluthochdruck den Blutdruck ausgleichend senken, bei einem anderen mit extrem niedrigen Druck ausgleichend erhöhen. Das gleiche Prinzip gilt für die Psyche, die Verdauung, das Cholesterin, Allergien, Krebs ...! Dadurch werden auch die unglaublich vielen Einsatzmöglichkeiten von Vitalpilzen verständlich!


    Über den Hericium
    Der Pilz Hericium erinaceus , auch Igelstachelbart genannt, ist in unseren Wädern heimisch, wird inzwischen aber auch weltweit kultiviert. Weil sein zotteliger Fruchtkörper dem Kopf eines Affen gleicht, wird der Hericium auch Affenkopfpilz genannt. Er ist einer der wenigen Vitalpilze, der auch bei uns Interesse an der Erforschung
    seiner Inhaltsstoffe geweckt hat.
    Es sind sowohl hochkonzentrierte Extrakte, als auch das Pulver des getrockneten Pilzes lose oder in Tabletten-/ Kapselform im Handel. Je nach Einsatzgebiet wird der Extrakt, das Pulver oder beides in Kombination eingenommen!

Inhaltsstoffe und medizinische Wirkung

Nachgewiesen wurden reichlich Kalium, Zink, Eisen, Germanium, Selen, Phosphor, aber nur wenig Natrium. Ferner alle essentiellen Aminosäuren sowie Polysaccharide und Polypeptide.
Prof. Dr. Schnitzler von der Uni Weihenstephan hatte den Hericium von Asien, wo er viele Jahre gearbeitet hatte, nach Deutschland mitgebracht. Seine u.a. Forschungen haben einige, aus der Literatur bekannten Wirkungen bestätigt.
Der Igelstachelbart scheint vornehmlich im Bereich Verdauungssystem, angefangen von der Speiseröhre,
über den Magen bis hin zum Darm erhebliches Wirkungspotential zu besitzen! Aus der Traditionellen Chinesischen Medizin ist bekannt, dass der Hericium vornehmlich bei Magenkrebs, Gastritis, Magengeschwüren, Zwölffingerdarmgeschwüren und Speiseröhrenkrebs eingesetzt wird.

Eine Studie berichtet über den erfolgreichen Einsatz des Hericium bei Gastritispatienten. Bei 82% der Patienten wurde eine signifikante Verbesserung der typischen Symptome festgestellt, bei 58% ein völliges Verschwinden der Entzündung
registriert. Dabei wurde die Magenschleimhaut wieder nachhaltig aufgebaut.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ganoderma« (28. September 2013, 21:34)


Ganoderma

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2

Dienstag, 16. Juli 2013, 13:49

Hericium / Igelstachelbart / Pom-Pom / Affenkopfpilz

Zu diesem Vitalpilz sind folgende wissenschaftliche Berichte hinterlegt:
Gibt es ein Elixier gegen Krebs? Mit dieser Frage beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe von Prof. Wilfried Hermann Schnitzler, Ordinarius für Gemüsebau an der TU München in Freising-Weihenstephan. Schnitzler hat
jahrelang in Shanghai gearbeitet und dort Erfahrungen mit einem pharmakologisch wirksamen Speisepilz gesammelt, dem Igel- Stachelbart-Pilz. Dieser Pilz wirkt Krebserkrankungen entgegen und ist daher klinisch bedeutsam.

Wer den Igel-Stachelbart-Pilz (Hericium erinaceus) aus seinem Speiseplan stehen hat, wappnet sich gut gegen Krebs, weshalb der Pilz in asiatischen Ländern wie China, Taiwan und Japan nicht nur als Delikatesse geschätzt wird. "Es war nicht einfach, Hericium erinaceus für unsere Forschen zu bekommen", läßt Schnitzler durchblicken. 1990 gelang es ihm schließlich, den Pilz in einem Röhrchen von China nach Weihenstephan zu bringen. "Leider gibt es nur spärliche Informationen über den Igel-Stachelbart-Pilz als Medikament. Die chinesischen Wissenschaftler beziehungsweise Heilkundler aus der traditionellen chinesischen Medizin berichten darüber kaum", klagt er und weist auf die bereits zwanzigjährige Kultivierung des Pilzes in Taiwan hin. Dort werden aus dem zu den Basidiomyceten zählenden
Pilz Preßsaft-Tabletten hergestellt, die Krebserkrankungen des Verdauungstraktes eindämmen und das Immunsystem stärken. Als Verfechter eines holistischen Ansatzes hebt Schnitzler hervor, er sei nicht darauf bedacht, einzelne Substanzen des Pilzes pharmakologisch zu testen, sondern ihn interessiere die Gesamtwirkung der Inhaltsstoffe auf die
Gesundheit. Der Igel-Stachelbart-Pilz komme auch als Nahrungs- beziehungsweise Stärkungsmittel in Betracht, denn gerade im Vorfeld sei es wichtig, Krebs zu bekämpfen. Der bekannte Pilz Lentinus edodes zum Beispiel, eng mit Hericium erinaceus verwandt, hat vor allem in Japan wegen seiner immunstimulatorischen Eigenschaften klinisch Bedeutung.
DieFruchtkörper des Igel-Stachelbart-Pilzes sollen zukünftig kommerziell angebaut werden. Da ihr Aussehen bisweilen an den Schädel eines Affen erinnert, heißt der Pilz, wörtlich aus dem Chinesischen übersetzt, auch
Affenkopf-Pilz. Mit den Fruchtkörpern ließe sich, genauso wie beim Anbau neuer Gemüsesorten, die Palette an essbaren Pilzen weiter auffächern. Doch nicht alle Stämme des Pilzes haben arzneiliche Bedeutung, denn die Inhaltsstoffe sind pilzspezifisch. Dazu zählen zum Beispiel verschiedenePolysaccharide, Fettsäuren und Glykolipide.

Die immunstimulatorische Wirkung der Inhaltsstoffe des Igel-Stachelbart-Pilzes wird weiterhin erforscht. Zur zusätzlichen Klärung der zytotoxischen Wirkung der Extrakte will man auf gesunde, embryonale Lungenzellen des Kalbs (EBL-Zellen) zurückgreifen. Außerdem sollen künftig Mikro-Nukleus-Tests die Studien ergänzen. Damit läßt sich
prüfen, ob eine experimentell herbeigeführte Schädigung am Zellkern, der genetischen Steuerzentrale, mit Hilfe des Extrakts wieder zurückgeht oder nicht. Denn Krebs wird oftmals durch "Fehler" in der Erbsubstanz verursacht. Kommen gezüchtete Zellen mit dem Pilzgift Aflatoxin in Berührung, so spalten ihre Kerne Satelliten ab. Behandelt man die Zellen
mit dem Extrakt von Hericium erinaceus , bleibt die Anzahl dieser Mikro-Nuklei entweder gleich, nimmt zu oder fällt ab. Im letzteren Fall kurbelt die Zelle beispielsweise Reparatur-Enzyme an, die sich anschicken, den durch das Gift verursachten Schaden an der Erbsubstanz zu beheben.
Der Clou der Pilz-Extrakte ist, das damit offensichtlich dem Krebs vorgebeugt werden kann.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Ganoderma« (17. Juli 2013, 09:34)


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Dienstag, 16. Juli 2013, 14:05

Pilz-Pulver vs. Extrakte

Danke für diesen nützlichen Beitrag!

Vielleicht kannst Du noch eine etwas kürzere Zusammenfassung zu Pilz-Pulver vs. Pilz-Extrakte einstellen, dann aber bitte unter dem Thema "Herstellungsprozess - Darreichungsform - Dosierungen" und der korrekten Überschrift.
"Lasst Eure Nahrung Eure Medizin sein und Medizin Eure Nahrung" - Hippokrates von Kos, geb. ca. 460 v. Chr.

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Dienstag, 16. Juli 2013, 14:08

Überschriften

In diesem Zusammenhang möchte ich noch darauf hinweisen, daß gut gewählte Überschriften nützliche und wichtige Parameter bei der Suchfunktion sind!

Wenn dieses Forum mal richtig voll ist (und danach sieht es ja jetzt schon aus :) ) dann ist "Wichtige Erläuterung!" nicht sonderlich hilfreich. Da wäre es schade, wenn Dein ansonsten guter Beitrag nicht gelesen würde. :|

Ich hoffe, Du verstehst! Danke! :thumbup:
"Lasst Eure Nahrung Eure Medizin sein und Medizin Eure Nahrung" - Hippokrates von Kos, geb. ca. 460 v. Chr.

Ganoderma

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Mittwoch, 17. Juli 2013, 09:52

Hallo BigFoot!

Danke für die Tipps!
Ich habe gerade eine neues Thema unter Dosierungen über Pulver/Extrakt eröffnet.

LG Ganoderma

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Ganoderma« (17. Juli 2013, 18:40)


6

Mittwoch, 18. September 2013, 14:29

Die therapeutischen Wirkungen des (einheimischen) Affenkopfpilz

@ Ganoderma,
@ Big Foot,

dürfen an dieser thread-Stelle nur DXN-Pilzprdukte eingestellt werden?

Hier mein ausdrückliches Lob an die ersten beiden Beiträge hier. :thumbsup:
Die Beitragslänge ist auch vollkommen o.k., denn wer sucht, ist allemal bereit dazu zu lesen...

L.G. Maja

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Donnerstag, 19. September 2013, 10:15

:thumbsup: Hallo liebe Maja,

wir sammeln hier gerne alle nützlichen Infos auch zu den anderen Pilzen.
Besonders Studien suchen wir gerne zusammen.
Wenn Du da etwas hast, würden wir uns sehr darüber freuen.

LG Pilz Prinzessin

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8

Mittwoch, 25. September 2013, 11:31

Beiträge zu Pilzen / Pilzextrakten anderer Hersteller

Hallo Maja,

willkommen im Forum noch im Nachhinein von mir und Danke für Deine Diskussionsanregenden, qualifizierten Beitrage.

Zu Deiner Frage:

Ich selbst, viele meiner Bekannten und Familienmitglieder sind regelmäßige, zufriedene DXN-Produkte Verwender. Ich konnte die für mich nach kurzer Zeit ersichtliche Heuchelei im großen deutschen Forum über Vitalpilze nicht ab; es ist offenkundig, daß dies einfach nur ein geschickt getarnter Vertriebsarm eines Pilz-Herstellers ist. Ich wollte Offenheit und Ehrlichkeit; deshalb habe ich dieses Forum gegründet und DXN gleich im Namen verwendet. Vielleicht ergibt sich irgendwann auch mal eine Vertriebsschiene daraus, ich weiß es noch nicht. Auf jeden Fall wäre es dann aber ehrlich, denn der Name sagt ja schon, daß es um Produkte eines bestimmten Herstellers geht.

Aus diesem Grund wünschen wir hier keine offene oder versteckte Werbung für andere Hersteller. Viele von uns haben lange gesucht und vieles probiert, bevor sie bei DXN gelandet sind. Wie es auf der Startseite heißt: Dies ist ein Forum für DXN Freunde und solche, die es werden wollen.

Ich hoffe, das beantwortet Deine Frage. Ich wünsche Dir noch viel Spaß hier im Forum und einen weiterhin so regen Gedankenaustausch.

Beste Grüße -

BigFoot. :thumbup:
"Lasst Eure Nahrung Eure Medizin sein und Medizin Eure Nahrung" - Hippokrates von Kos, geb. ca. 460 v. Chr.

9

Mittwoch, 25. September 2013, 15:48

"Das Myzel des Affenkopfpilz (Hericium erinaceus) ist die natürliche Nahrung für Neuronen."

"Das Myzel des Affenkopfpilz (Hericium erinaceus) ist die natürliche Nahrung für Neuronen." (Der berühmte Mykologe Paul Stamet)

Der Igelstachelbart verleiht einem Nerven wie Stahl und eine Löwenmähne, so heißt es seit Jahrtausenden in Asien. Da soll mal jemand sagen, die Signaturenlehre sei europäischen Unrsprungs!
Der Affenkopfpilz ist ein starker Regenerierer von Gehirngewebe.
Buddhistische Mönche verwenden ihn seit jeher, um die Gehirnleistung zu stärken.
Die letzten Forschungen haben bewiesen, dass dies der Heilpilz unter den Medizinalpilzen ist, der die Gehirnzellen wieder regenerieren kann und ebenso Menschen, die an kognitivem Stress leiden.
Die in Japan von Dr. Hirokazu Kawagishi 2005 durchgeführten Hericeum erinaceus-Studien, belegten, dass dieser Pilz die Synthese des Nerven-Wachstums-Faktors (NGF) stimuliert.
NGF ist ein Teil der Proteinfamilie, die eine Rolle spielt in der Erhaltung, dem Überleben und der Regeneration von Neuronen. Ein Defekt von NGF wird als Hauptursache von Alzheimer angesehen.
Wie auch immer, NGF kann nicht oral an die Patienten gegeben werden, da es die Blut-/Gehirnschranke, die das Gehirn beschützt nicht durchdringen kann. Dies jedoch können zwei Bestandteile des Affenkopfpilzes: die Hericenone und Erinacine, die bekannt dafür sind die Myelinscheide (Zellpolarität) zu durchkreuzen, um uns effektiv mit NGF zu versorgen.
Dieser Pilz hat auch seine Effizienz bewiesen, als die Neuronenwachstumsstimulierung mit Muskel-Motor-Antwort bei Parkinson und im Reparieren neurologischer Traumata von Würgeopfern.

Der Affenkopfpilz ist heilend bei Problemen des Verdauungstraktes, solchen wie dem Magen und dem Zwölffingerdarmgeschwüren, ebenso wie bei Speiseröhrenkrebs, Magenkrebs und Dünndarmkrebs
.

Seine verdaulichen Inhaltsstoffe sind die Beta Glukan Polysaccharide mit ihren Polypetptiden und den Fettsäuren.
Diese Polysaccharide zusammen mit Adenosine und Oleanolic-Säuren stimulieren erhöhend die Interferone und das Immun-Modulations-System, durch "boosten" der weißen Blutkörperchen, um dem Heilungsprozess zu helfen.

L.G. Maja

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Maja« (25. September 2013, 20:44)


LingZhi

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10

Mittwoch, 25. September 2013, 17:15

Lion's Mane bei Alzheimer und Parkinson

Liebe Maja,

das ist ja ein toller Beitrag! DANKESCHÖN!!!

LG LingZhi ^^

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