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Spiru-Lina

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1

Donnerstag, 1. August 2013, 08:51

MycoVeggie – Was ist das?

Ich hab noch nie was von MycoVeggie gehört. Was genau ist das denn? Vielleicht weiß jemand ja noch etwas über die Wirkungsweise!?
:) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :) :)

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LingZhi

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2

Donnerstag, 1. August 2013, 10:41

Ich selber habe das noch nicht eingenommen. Musste aber lachen, als ich es das erste mal für eine Freundin mitbestellt habe, weil es ein echt riesig großer Topf ist!!! 8| MycoVeggie ist loses Pulver.
Guck mal, das hier ist die Zutaten-Liste:

Zitat

Dosierung: 1 Dosierungslöffel (= 5 g) pro Tag in warmen oder kalten Wasser auflösen oder trinken.
Nahrungsergänzungsmittel in Form von Pulver

Flohsamen-Wegerich (Plantago Psyllium)
Sellerie (Apium graveolens)
Texas Maulbeerebblätter (Morus microphylla)
Ginkgo (Ginkgo biloba)
Ingwer (Zingiber officinale)
Zitronengras (Cymbopogon citratus)
Shitake-Pilz (Lentinus edodes)
Büscheliger Rasling (Lyophyllum decastes)
Mairitterling (Calocybe gambosa)
Igelstachelbart (Hericium erinaceus)
Lungenseitling (Pleurotus pulmonarius)
Mais (Zea mays)
Limette (Citrus aurantifolia)
Orange (Citrus sinensis)
Spirulina Platensis (Spirulina platensis)
Chinesischer Tee (Camellia sinensis)
Klementinenschale (Pericarpium Citri reticulatae)
Zimt (Cinnamonum zeylanicum)
Echter Sternanis (Illicium verum)
Gewürznelke (Eugenia caryophyllus)


Meiner Freundin tut es sehr gut. Sie hat schon viele Jahre Magen-Darm-Probleme wogegen einfach nichts helfen wollte. MycoVeggie wäre das erste Mittel, das ihr echt gut tut. :thumbsup:

LG LingZhi ^^

Spiru-Lina

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3

Donnerstag, 1. August 2013, 11:17

Vielen Dank für die Antwort! :D Da ist ja quasi ALLES drin!!!

Spiru-Lina

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4

Montag, 5. August 2013, 11:11

Mairitterling (Calocybe gambosa)

Hab mal zum Mairitterling gegoogelt, weil ich von dem noch nie was gehört habe.
Der soll blutzuckersenkend wirken. Gut zu wissen!
8o


http://www.123pilze.de/DreamHC/Download/Mairitterling.htm

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Spiru-Lina

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5

Montag, 5. August 2013, 11:57

Shitake-Pilz (Lentinus edodes)

Zitat

Der Shiitake ist ein Pilz, der einen breiten Hut mit einer hellbraunen bis dunkelbraunen Farbe trägt. Sein saftiges und kräftiges Fruchtfleisch macht ihn zu einem besonders schmackhaften Speisepilz.

In seiner Heimat Asien gilt der Shiitake bereits seit über 2.000 Jahren als "Lebenselexier". Er wächst dort wild an abgestorbenen Stämmen von Laubbäumen und wird nicht nur als Speisepilz und Gewürz, sondern auch als Arznei sehr hoch geschätzt.

In der Volksheilkunde verwenden die Asiaten den Shiitake als Mittel gegen Kopfschmerzen, Magenbeschwerden, Pilzvergiftungen, Windpocken und Masern.

Außerdem nutzt man einen Wirkstoff aus dem Shiitake-Pilz, das Lentinan, um ein geschwächtes Immunsystem zu stimulieren und zu stärken. Lentinan bekämpft erfolgreich Viren und Bakterien und hat sich auch bei Tumorerkrankungen und zur Tumornachsorge als wirksam erwiesen.

Auch interessant, oder :rolleyes: ?

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Spiru-Lina

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6

Montag, 5. August 2013, 11:59

Büscheliger Rasling (Lyophyllum decastes)

So sieht dieses Pilzchen aus:
http://www.pilz-baden.ch/galerie/decastes.html

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Spiru-Lina

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7

Montag, 5. August 2013, 12:48

Lungenseitling (Pleurotus pulmonarius)

Zitat

Die Gattung Pleurotus umfasst weltweit etwa 30 Arten. Die meisten gelten als essbar.
  • Lungenseitling Pleurotus pulmonarius
Vorkommen: Europa; Wurzelschmarotzer auf Doldenblütlern.
Kennzeichen: Hut hellbraun bis graubraun, feinfilzig, Hutrand lang heruntergebogen bis eingerollt, leicht wellig; Lamellen jung weißlich, ältere gelblich bis orange, am Stiel herablaufend; Stiel weißlich, seitlich sitzend.
Rohkosttipps und Erfahrungen
Das Fleisch des Kräuter-Seitlings ist weiß, fest und bei Bedarf mild im Geschmack.
Saison: Herbst; kultiviert ist er das ganze Jahr über erhältlich.
Heilkunde: Die Wirkung wird als immunsystemstimulierend beschrieben.
:D :D :D

Spiru-Lina

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8

Montag, 5. August 2013, 13:20

Ginko

Und hier hab ich noch was Interessantes :P zum Ginko gefunden:

Zitat

Was bewirken die Inhaltsstoffe? Wogegen hilft Ginkgo?
Für die Wirkungen von Ginkgo ist wohl das Zusammenwirken von Flavonoiden, Ginkgoliden und Terpenen verantwortlich. Dieses Substanzgemisch weist zumindest in Laborversuchen zahlreiche Effekte auf: Es schützt Nervenzellen vor schädlichen Einflüssen und unterstützt die Funktion bestimmter Botenstoffe im Gehirn, die Gedächtnis und Lernen beeinflussen. Zudem greifen die Stoffe hemmend in die Blutgerinnung ein, verbessern die Fließeigenschaften des Blutes und fangen freie Radikale ein.
Aus diesen Gründen vermuten Forscher, dass Ginkgo hilft, wenn die geistige Fitness nachlässt, wenn man sich schlecht konzentrieren kann oder das Lernen schwerfällt. Auch Krankheiten, bei denen Durchblutungsstörungen eine Rolle spielen, könnte Ginkgo positiv beeinflussen – zum Beispiel Schwindel, Ohrensausen (Tinnitus) und die Schaufensterkrankheit (PAVK).
Da Studien zu unterschiedlichen Ergebnissen kommen, lässt sich derzeit nicht sicher sagen, ob Ginkgo tatsächlich das Gedächtnis beeinflusst. In manchen Untersuchungen kam heraus, dass Zubereitungen aus den Blättern eine Alzheimer-Demenz verlangsamen können. Andere kamen zu dem Schluss, dass die Gedächtnisleistung nicht verbessert wird – zumindest nicht bei Gesunden. Auch ob Ginkgo bei Tinnitus oder Schwindel helfen kann, ist noch nicht sicher bewiesen, da sich die Studien ebenfalls widersprechen.
Einig sind sich Wissenschaftler dagegen in puncto Zubereitungsform: Aus einem Ginkgoblätter-Tee werden die wirksamen Stoffe nur unzureichend herausgelöst. Um eine Wirkung zu erzielen, müssen die aktiven Substanzen in Extrakten (Auszug aus der Pflanze) aufkonzentriert werden. Außerdem können im Tee sogenannte Ginkgolsäuren vorkommen, die als bedenklich gelten (siehe Hinweise).
Wichtige Hinweise:
Ginkgotabletten wirken nicht sofort, sondern erst nach mehrwöchiger Einnahme.

Spiru-Lina

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9

Montag, 5. August 2013, 13:45

Flohsamen gegen Durchfall, Verstopfung, Übergewicht, Hämorrhoiden, Diabetes, Gicht, Blasenentzündung...

Hier hab ich einen ganz tollen link zu den Flohsamen gefunden. Für was die alles gut sind!!! Unglaublich... Verstopfung und Durchfall gleichzeitig 8| . Die Flohsamen sind ja fast so toll wie Ganoderma... :thumbsup:

http://www.heilkraeuter.de/lexikon/flohsamen.htm

Spiru-Lina

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10

Montag, 5. August 2013, 13:56

Ingwer gegen Verdauungsbeschwerden, Übelkeit, Magenschmerzen, Durchfall, Rheuma, Kopfschmerzen...

Zitat


Heilwurzel aus Asien: Ingwer – Zingiber officinalis

Familie: Ingwergewächse
Vorkommen
: wächst in den Tropen Asiens, Indien, Indonesien, Vietnam, China, Japan
Bestandteile
: Ätherisches Öl, Gingerol, Phenole, Vitamin C, Magnesium, Eisen, Calcium. Kalium, Natrium, Phosphor
Der Ingwer mit seiner heißen, trockenen Eigenschaft und seiner heilenden Wirkung ist vielseitig einsetzbar. So regt Ingwer den Kreislauf an, wirkt entblähend, verhindert Erbrechen und hat eine schweißtreibende, schleim-, krampflösende, antibakterielle Wirkung – die Anwendung von Ingwer in Form von Tee bei Erkältungskrankheiten tut also besonders gut.
Verwendung findet die Ingwerwurzel, der frische oder getrocknete Wurzelstock, die geschälte Wurzelrinde oder die ätherischen Öle sowohl als Küchengewürz als auch wirksames Heilmittel.
Gesundheitsfördernde Eigenschaften des Ingwers:

  1. Magen-Darm-Beschwerden wie Übelkeit, Erbrechen, Verdauungsprobleme, Appetitlosigkeit
  2. Übelkeit bei Reisekrankheiten (Seekrankheit), nach OPs, Chemotherapie
  3. Steigerung der Kontraktionskraft des Herzmuskels
  4. Förderung Speichel- und Magensaftsekretion und Galleproduktion
  5. Steigerung der Darmperistaltik
  6. Antioxidative Wirkung (Schutz der Körperzellen vor der Oxidation mit freien Radikalen)
  7. Abwehr von Krankheiten durch antibiotische und immunstimulierende Wirkung
  8. Bekämpfung von Erkältungen und Husten, Ingwer wärmt und fördert die Schleimabsonderung
  9. Lindert rheumatische Beschwerden, Steifigkeit und Muskelschmerzen, durch die entzündungshemmende Wirkung des Ingwer
  10. Anregende, schweißtreibende Wirkung, Aphrodisiakum, regt den Kreislauf an
  11. Beugt Bildung von Blutgerinnseln vor und senkt damit das Schlaganfall- und Herzinfarktrisiko

Spiru-Lina

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11

Montag, 5. August 2013, 14:01

Zimt

Zitat

Wer hätte gedacht, dass dieses Küchengewürz zahlreiche tiefgreifende Heileigenschaften besitzt. Die Einnahme eines viertel bis halben TL wirkt genauso gut bei der Senkung von Cholesterin, Triglyceriden und Blutzucker wie Statin-Medikamente und dass ohne Nebenwirkungen...

Gemäß einer vom U.S. Department of Agricultutre durchgeführten Forschungsstudie ist Zimt hilfreich, um den Blutzuckerspiegel von Typ-2-Diabetikern zu kontrollieren. Gemahlener Zimt hilft, die Produktion von Glucose verbrennenden Enzymen zu stimulieren und erhöht die Wirksamkeit von Insulin. In einer Studie konnte der Blutzuckerabbau durch Insulin mit Hilfe von Zimt um 20% gesteigert werden. Damit Zimt bei Typ-2-Diabetes hilft, müssen Sie 1/2 TL gemahlenen Zimt pro Tag zu sich nehmen. Zimt kann erwiesenermaßen auch den Triglycerid- und Cholesterinspiegel senken und Herzkrankheiten verbessern und vorbeugen.

Jüngste Untersuchungen zeigen, dass Zimt noch mehr tut:
- unterstützt die Verdauungsfunktionen
- strafft und zieht das Bindegewebe zusammen
- lindert Schmerz, Entzündung und Steifheit von Muskeln und Gelenken
- stimuliert die Durchblutung
- neutralisiert zerstörereische Bakterien inklusive Kolibakterien

Zimt macht Sie auch schlauer. ?( 8o
In einer Studie zur Untersuchung der Wahrnehmungsfähigkeit wurde den Teilnehmern Zimt verabreicht. Das Ergebnis der Studie war, dass Zimt ein wirksames Mittel zur Steigerung der Wahrnehmungsfähigkeit ist...

Es ist sinnvoll Zimt so oft es geht in die tägliche Ernährung einzubeziehen. Sie können Zimt über ihre Frühstücksflocken streuen, ihr Gemüse damit würzen oder in ihr Lieblingsgetränk geben (z.B. in Kräutertee).

Wissenschaftler haben ausserdem herausgefunden, dass Currypulver (hauptsächlich Kurkuma, Kreuzkümmel, Kardamom, Koriander, Ingwer, Paprika, Bockshornklee und Fenchel) mit Zimt, Lorbeerblättern und Gerwürznelken die Wirksamkeit von Insulin verdreifacht. Welch schmackhafte Weise Diabetes und vielen anderen Störungen zu helfen!

Spiru-Lina

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12

Montag, 5. August 2013, 14:08

Sellerie

Das scheint mir ja auch ein ganz tolles Pflänzchen zu sein. Wenn man so googelt... gegen was das alles helfen kann:
Allergien, Rheuma, Gicht, Angstzustände, Depressionen, Probleme mit Magen, Darm, Galle, Leber, Nieren... und und und 8o

Zitat

Heilwirkung: Sellerie regt die Reinigung und Entschlackung über die Nieren (diuretische Wirkung) an, entlastet das Lymphsystem, harmonisiert das Drüsensystem und reinigt in sehr fein geraspeltem Zustand schonend durch seinen Rohfasergehalt den Verdauungskanal. Er fördert die Sekretion der Verdauungsdrüsen und den Gallenfluss. Sellerie hat eine hervorragende basische sowie beruhigende und entspannende Wirkung. Er entlastet den Körper von Stauungserscheinungen und wirkt deshalb unterstützend gegen Bluthochdruck und Ödeme. Des Weiteren fördert er den Entschlackungs- und Heilungsprozess bei Rheuma, Gicht, Arthritis und Übergewicht. Auch bei Diabetes mellitus hat er durch seine insulinähnlichen pflanzlichen Hormonstoffe eine unterstützende Wirkung.

Spiru-Lina

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13

Montag, 5. August 2013, 14:15

Maulbeerblätter blutzuckersenkend, gegen Bluthochdruck und noch so einiges mehr...

Hab einen super interessanten Artikel gefunden :thumbsup: :thumbsup: :thumbsup: :

Zitat

Maulbeerblätter

Woher kommt der Maulbeerbaum?
Maulbeerbäume (lat. Name morus alba) gehören zu den ältesten bekannten Bäumen. In der chinesischen Volksmedizin sind sie seit über 5000 Jahren bekannt, und sie kommen auch in der Bibel vor. Zachäus kletterte auf einen Maulbeerbaum, um Jesus zu sehen, und König David erhielt von Gott Anweisungen ‚in den Wipfeln von Maulbeerbäumen‘. Es gibt 16 Arten dieses Baumes, der überall auf der Welt wächst, in tropischen, subtropischen und sogar in gemässigten nördlichen Zonen. Hauptanbaugebiet ist aber nach wie vor China.

Woher kommt das Wissen, dass Maulbeerbaumblätter gesund sind?
In der chinesischen Volksmedizin wurde aus Maulbeerblättern Tee gebrüht, welcher eingesetzt wurde gegen Fieber und Erkältungen, aber auch um die jugendliche Haut und die schwarzen Haare zu bewahren.
Während Jahrhunderten wurden die Maulbeerblätter vorwiegend als Futter für die Seidenraupen verwendet, die praktisch nichts anderes fressen. Solange es noch keine Kunstfasern gab und Seide zu den edelsten Textilien gehörte, gab es auch grosse Maulbeerplantagen in Italien, die aber ihre Bedeutung längst verloren haben und beinahe verschwunden sind.
Erst die wissenschaftliche Forschung über die Heilwirkungen von Maulbeerblättern, die vor allem in Japan stattfindet, hat dieser Pflanze wieder die Aufmerksamkeit der Medizin geschenkt. Die FAO (Food and Agricultural Organisation der UNO) hat 1990 Maulbeerblätter als ideale Nahrung für Kühe und andere Wiederkäuer bezeichnet.


Inhaltsstoffe der Maulbeerblätter
Maulbeerblätter enthalten 15 – 25 % Protein, was für eine Pflanze ein sehr hoher Anteil ist. Sie sind reich an Vitalstoffen.
Auffällig ist der hohe Gehalt an Kalzium (6-mal mehr als Grüntee) und der doppelte Gehalt an Eisen. Wichtig sind auch folgende Spurenelemente:
Zink, Kupfer, Bor, Mangan, Fluor und Phosphor.

Welcher Inhaltsstoff hat eine Gesunheitswirkung?
Doch alleine wegen der Vitamine, Mineralien und Spurenelemente wären Maulbeerblätter nicht von besonderem Interesse. Viel wichtiger ist der Gehalt an Aminosäuren, Sacchariden und sekundären Pflanzenstoffen. In Maulbeerblättern kommen nämlich 17 verschiedene Aminosäuren vor (Bausteine der Eiweisse), besonders Asparagin- und Glutaminsäure.

Unter den Sacchariden (Zuckerstoffen) ragen Sucrose, Frucrose, Fructose und Glucose heraus.
Verschiedene Heilwirkungen gehen von den Flavonen aus (Rutin, Isoquercetin, Karotin u.a., insgesamt 3,3 g pro 100 g). Das absolut Spektakuläre an Maulbeerblättern ist jedoch ein Alkaloid namens
1-Deoxynojirimycin (DNJ).Dieses hat eine nachgewiesene Wirkung bei Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) und ist ein Stoff, der in keiner andern Pflanze der Welt sonst noch vorkommt.


Wirkungsmechanismus gegen hohen Blutzucker
DNJ als sekundärer Pflanzenstoff hat eine dreifache Wirkung gegen Diabetes mellitus Typ 2, früher auch Altersdiabetes genannt:
  1. Im oberen Dünndarm kommt ein Enzym vor namens „Alpha-Glucosidase“, welches Mehrfachzucker (Disaccharide und Polysaccharide) aufspaltet, damit sie durch den Darm ins Blut gelangen können. DNJ blockiert dieses Enzym, die Zucker werden nicht aufgespalten und damit viel weniger resorbiert, was zu einem tieferen Blutzuckerspiegel kurz nach dem Essen führt (postprandiale Hyperglykämie ist geringer).
  2. DNJ verhindert die Bindung von Glucosemolekülen an das Hämoglobin. Es wird darum weniger Glucose im Blut transportiert, was in vielen Fällen die Spätkomplikationen von Diabetes reduziert.
  3. DNJ hat die Fähigkeit, die insulinbildenden Langerhans‘schen Inselzellen in der Bauchspeicheldrüse zu reparieren. Es wird danach wieder vermehrt natürliches Insulin gebildet, was die Blutzuckerverwertung im Körper steigert.
  4. Nebst DNJ enthalten Maulbeerblätter auch viel Glutaminsäure, welche im Körper in Gamma-Amino-Buttersäure (GABA) verwandelt wird. Diabetiker haben einen erhöhten Spiegel an Glucagon, das die Aufgabe hat, den Blutzucker zu erhöhen und folglich als Gegenspieler zum Insulin zu funktionieren. GABA hemmt das Glucagon, und als Folge davon auch den Blutzucker.

Maulbeerbaum und Diabetes
Maulbeerblätter können also wegen DNJ und GABA als natürliches Mittel gegen Diabetes eingesetzt werden. In einer Vergleichsstudie mit dem Diabetes-Medikament Glibenclamid (z.B. Daonil, Glibenorm) haben 3 Gramm Maulbeerblätter pro Tag den Blutzucker stärker gesenkt als das Medikament.
Neben dieser Hauptwirkung zur Behandlung von hohem Blutzucker sind noch weitere Wirkungen beschrieben. Maulbeerblätter senken den Cholesterinspiegel, indem sie die Resorption von Cholesterin aus dem Darm behindern. LDL-Cholesterin und Triglyceride werden gesenkt, das „gute“ HDL-Cholesterin dagegen erhöht.

Maulbeerbaum und Blutdruck
Weitere Wirkungen sind Senkung des Blutdrucks (ca. 10%) und eine entwässernde (diuretische) Wirkung. Dabei wird nicht nur vermehrt Wasser über die Nieren ausgeschieden, sondern auch überschüssiges Wasser aus den Zellen entfernt.
Schliesslich sind auch noch die „historischen“ Wirkungen zu erwähnen, die schon den alten Chinesen bekannt waren, nämlich als Hustenmittel, gegen Fieber und bei Husten mit Auswurf. Nur vermutet, aber nicht nachgewiesen, sind noch positive Wirkungen auf Magen, Darm und Leber.
Ebenfalls scheint eine gewisse Wirkung gegen Krebs gegeben durch den Gehalt an Katechinen und Tanninen. Diese Polyphenole kommen aber auch in vielen andern Pflanzen vor und sind bekannt als Radikalfänger, was anticancerogene Substanzen sind. Maulbeerblätter stehen deshalb bei dieser Indikation nicht im Vordergrund.


Bei folgenden Krankheiten können Maulbeerblätter eingesetzt werden:
  • Diabetes mellitus Typ2
  • Hypertonie
  • Hyperlipidämien
  • Hohes Cholestrin
  • Arteriosklerose
  • Oedeme
  • Karies
  • Husten mit Auswurf

Spiru-Lina

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14

Montag, 5. August 2013, 14:33

Zitronengras

Zitat


Aber Zitronengras dient nicht nur zum Würzen von Speisen, es besitzt auch eine heilende Wirkung. 8o

Die darin enthaltenen ätherischen Öle, Citral, Mycren und Bitterstoffe helfen bei fiebrigen Erkrankungen und Sommerschnupfen und wirken vorbeugend gegen grippale Infekte.
Aber auch bei Hautkrankheiten, Infektionen im Mund- und Rachenraum sowie bei Rheuma ist Zitronengras eine bewährte Heilpflanze. Auch im Kampf gegen Stechmücken hat sich Zitronengras gut bewährt.

Zitronengras ist zudem eine gute Quelle für Folsäure und kann außerdem mit einem hohen Gehalt an Eisen, Kalium und Mangan aufwarten. Die antibakterielle Wirkung des Grases wird besonders in den Tropen sehr geschätzt. Zitronengras hilft das gesamte Immunsystem zu stärken.

LingZhi

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15

Montag, 5. August 2013, 14:38

MycoVeggie

Hallo Spiru-Lina,

da hast du dir aber viel Arbeit gemacht.
Dankeschön für die vielen nützlichen Infos!!!! Sehr wertvoll, was da alles so in dem MycoVeggie drin ist!
Kein Wunder, dass es so gut hilft.

Danke!

LingZhi ^^

BigFoot

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16

Montag, 5. August 2013, 15:39

Wow, das nenn ich mal umfassend!

Danke für Deine Mühe! Sehr wertvoll! :thumbup:
"Lasst Eure Nahrung Eure Medizin sein und Medizin Eure Nahrung" - Hippokrates von Kos, geb. ca. 460 v. Chr.