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Donnerstag, 17. Oktober 2013, 22:02

Quitten

Ihr Lieben!
Es ist Erntezeit und in so manch einem Garten warten die Schätze nur darauf gepflückt zu werden.
Ich wollte mich schon über meine Quitten hermachen als mir die Idee kam mal nach zu fragen ob Quitten auch noch für was anderes gut sind als Geele, Mus und Chutney. Hier die Antwort:
Quitten sind saures Obst und können deshalb in der Suppe verwendet werden.
Gut gegen Entzündungen im Hals oder Lunge.
Sehr gut auch für Personen mit Geschwüren im Mund!
Wow, ist das nicht toll.
Also falls es jemand ausprobieren will, bitte schreibt eure Erfahrungen!!!

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Donnerstag, 17. Oktober 2013, 23:07

Quitten in der DXN-Spezialsuppe

Liebe ChrisB,
wie willst Du die Quitten im DXN-Spezialsuppen-Grundrezept unterbringen? Mengenmäßig?
Hast Du da auch schon eine Idee?

Der Quittenschleim aus den kalt angesetzten Quittenkernen ist das mir bekannte Heilmittel für die Mundgeschwüre, die du beschreibst.

Erfreue dich jedenfalls an den Quitten, denn die hat nicht ein jeder zur Verfügung.

L.G. Maja

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Donnerstag, 17. Oktober 2013, 23:48

Gute Frage, ich würde bei den üblichen Mengen bleiben. Bisher gab es ja noch keine Empfehlung die plötzlich von einem Kilo sprach. Ich kann ja nochmal nachhaken
Und ja die Kerne sind kleine Wunderdinger! Bei Halsschmerzen einfach die Kerne lutschen. Dann bildet sich dieser heilsame Schleim. Ist nicht so lecker aber hilft. Kerne immer schön ausspucken die enthalten Blausäure. Ich weiß garnicht ob das wirklich stimmt, aber das wurde uns früher immer gesagt.

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Freitag, 18. Oktober 2013, 15:56

Quittenkerne enthalten magenverträgliches Amygdalin und keine giftige Blausäure in reiner Form

@ ChrisB,
bin gespannt auf deine Quittensuppe-Kombi, die du vor hast. Ihre Schalen lassen sich auch trocknen und als Tee verwenden.

Die Quittenkerne enthalten beim Aufspalten jedoch keine giftige Blausäure, wie so oft auch von unerwarteten Stellen behauptet wird, sondern Amygdalin, ein Cyano-Glykosid, das auch sehr viele verträgliche andere Obstkerne enthalten. Das wird auch von den Bittermandeln behauptet. In unseren Kulturen ist es nur nicht bekannt, dass dieser heute
einheimische Perser, vollwertig genutzt werden kann, von der Rinde, über die Blätter, Früchte zu den Kernen. Bitter schmecken sie allemal, also muss man sie auch nicht verzehren.

Dennoch deine Idee, die Quitten in der Dr. Lim-Grundsuppe mitzukochen gefällt mir gut! Viel Erfolg dabei.

:thumbsup:
L.G. Maja

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Maja« (23. Oktober 2013, 12:31)


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Mittwoch, 23. Oktober 2013, 13:08

Die Brühe der Quittenfrüchte, auch eine Suppe

Dioskorides: "Die Brühe getrunken, in der Quitten gesotten wurden, ist gut gegen die Flüsse des Magens (Gastritis) und Bauchs (Durchfall, Ruhr)."

Mit der Brühe gebäht, in der Quitten gesotten wurden, ist nützlich gegen den Ausgang von Beermutter und After (Gebärmuttervorfall und Mastdarmvorfall).

Bähen: mit erweichenden, erwärmenden Umschlägen heilen (Universal-Lexikon)

Die Flüsse des Magens, können so einiges an Blockaden verursachen, wenn sie nicht richtig fließen. Ich danke jedenfalls für die Anrgegung, diese haltbare Tausendsassa-Winterfrucht auch als Suppe einzunehmen.


L.G. Maja